Team BioBloom/ Januar 27, 2020/ Blog, Unkategorisiert/ 0Kommentare

Wie Hanföl und CBD bei Hunden wirken

Du möchtest deinem Schützling etwas Gutes tun und sein Wohlbefinden fördern, weißt aber nicht wie? Dann solltest du jetzt weiterlesen. Dieser Beitrag beschäftigt sich mit den vielen Vorteilen, die Produkte aus Hanf, im Besonderen Hanföl und CBD Öl für Hunde bieten. Ob für die optimale Fellentwicklung, als beruhigendes Hilfsmittel vor dem Tierarztbesuch oder bei starken Belastungen – Hanföl und CBD Öl können das Leben erleichtern. Sowohl deines als auch das deines Hundes.

Funktionen Hanföl Hund

Das Endocannabinoid-System reguliert bei unseren Vierbeinern elementare Körperfunktionen

Die Hanfpflanze – ein kurzer Exkurs

Die Hanfpflanze wird von den Menschen seit vielen Jahrhunderten für die unterschiedlichsten Dinge verwendet und zählt zu den ältesten Kulturpflanzen. Seit einigen Jahren erlebt diese traditionelle Pflanze eine Renaissance. In der EU können seit den 1990er Jahren mehr als 40 Nutzhanfpflanzen angebaut werden und Produkte mit und aus Hanf erfreuen sich immer größerer Beliebtheit.

Allseits bekannt ist die berauschende Wirkung von bestimmten Cannabissorten. Doch die Hanfpflanze bietet noch so viel mehr, wie die Geschichte dieser traditionellen Kulturpflanze zeigt. 

Wir wollen uns zuerst mit dem Hanföl beschäftigen, das zum einen auf vielseitige Art und Weise als sehr gesundes Speiseöl in der Küche eingesetzt werden kann, und zum anderen auch für die Haut- und Haarpflege bestens geeignet ist.

Hanföl wird aus den Samen des Nutzhanfs gewonnen. Im Idealfall wird es kaltgepresst.

Kaltpressung ist eine besonders schonende Art der Herstellung, bei der das Öl seine vielen tollen Inhaltsstoffe weitgehend behält. Es empfiehlt sich außerdem, auf ein Öl in Bio Qualität zurückzugreifen.

Vorteile von Hanföl für Hunde

Nicht so bekannt ist allerdings, dass Hanföl auch für Hunde einen großen Nutzen haben kann. Hanföl enthält einen hohen Anteil an wichtigen Fettsäuren, vor allem Linolsäure (mehrfach ungesättigte Omega-6-Fettsäure) und Linolensäure (dreifach ungesättigte Omega-3-Fettsäure). Diese können vom Organismus nicht selbst hergestellt werden, sind aber essentiell für viele Körperfunktionen. Somit müssen sie über die Nahrung zugeführt werden.

Außerdem enthält Hanföl das wertvolle Vitamin E, das unter anderem dazu beiträgt die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen und somit an der Fellbildung mitwirkt.

Interessant ist auch, dass der Anteil an ungesättigten Fettsäuren im Hanföl bei ca. 80% liegt. Das macht es sowohl für Menschen, aber eben auch für Hunde, zu einem wertvollen Nahrungsergänzungsmittel.

Hier noch mehr Wirkstoffe, die Hanföl für Hunde so großartig machen:

Zink: Genau wie Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren, kann Zink nicht vom Körper selbst gebildet werden. Zink trägt zu einem normalen Säure-Basen-Stoffwechsel, einem normalen Kohlehydrat-Stoffwechsel sowie zu einer normalen kognitiven Funktion bei.

(Tipp: Hanföl kann auch wunderbar äußerlich angewendet werden. Einfach täglich einige Tropfen des Öls auf die betroffene Stelle massieren.)

Inhaltsstoffe Hanföl

Magnesium leistet einen essentiellen Beitrag zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung und trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel, Elektrolytgleichgewicht, einer normalen Funktion des Nervensystems, der Psyche, der Muskelfunktion sowie Eiweiß-Synthese und zur Erhaltung normaler Knochen bei.

Kalium trägt ebenso zu einer normalen Funktion des Nervensystems, der Muskelfunktion sowie zur Aufrechterhaltung eines normalen Blutdrucks bei.

Calcium kommt im Organismus deines Hundes am häufigsten vor und beschäftigt viele Hundebesitzer deshalb am meisten. Calcium wird für die Erhaltung normaler Knochen und Zähne benötigt. Außerdem trägt es dazu bei, dass Blutgerinnung, Energiestoffwechsel, Muskelfunktion, die Signalfunktion zwischen den Zellen und Verdauungsenzyme normal funktionieren. Calcium spielt auch bei der Zellteilung und Zellspezialisierung eine unterstützende Rolle.

Vitamin E trägt dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen. Vitamin B1 (Thiamin) trägt zu einer normalen Funktion des Nervensystems, der Herz- sowie psychischen Funktion bei. Vitamin B2 (Riboflavin) ist an der Erhaltung normaler Schleimhäute, roter Blutkörperchen, normaler Haut und Sehkraft beteiligt. Außerdem trägt es zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung, zu einem normalen Energiestoffwechsel, einer normalen Funktion des Nervensystems, einem normalen Eisenstoffwechsel sowie zum Schutz der Zellen vor oxidativem Stress bei.

Pluspunkte von Hanföl für ältere Hunde

Hanföl hat wie oben ausgeführt beeindruckende Eigenschaften. Eine richtige Wohltat kann Hanföl für Hunde sein, die schon etwas älter sind. Diese haben oft mit Alterserscheinungen, schweren Belastungen und/oder genereller Kraft- und Lustlosigkeit zu kämpfen. Regelmäßig angewendet kann Hanföl deinen Hund unterstützen, wieder einen Teil seiner ursprünglichen Kraft und Kondition zurückzugewinnen. Auch die vorbeugende Anwendung von Hanföl lohnt sich. Klassische Alterserscheinungen können eventuell abgeschwächt, in manchen Fällen sogar vermieden werden.

Hanföl für ein gesundes Fell

Hanföl unterstützt durch seine einzigartige Zusammensetzung optimal die Gesundheit deines Hundes. Im Gegensatz zu anderen Pflanzenölen beinhaltet Hanföl wie erwähnt eine beachtliche Menge an Omega-Fettsäuren. Diese sind zudem im genau richtigen Verhältnis vorhanden, anders als etwa bei Fischöl, das bei manchen Hundebesitzern ebenfalls beliebt ist. Dazu kommt, dass Fischöl um einiges umweltschädlicher ist.

Als regelmäßiger Futterzusatz hat Hanföl eben wegen seiner speziellen Inhaltsstoffe (z.B. Linolensäure) und dem hervorragenden Verhältnis von ungesättigten Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren auch äußerst positive Auswirkungen auf die Qualität des Fells und auf die Haut deines Vierbeiners. Hanföl wird auch beim Menschen zur Hautpflege – selbst bei schweren chronischen Irritationen – erfolgreich eingesetzt.

Hanföl und BARF-Ernährung

Auch wenn du deinen Schützling BARF ernährst, kann Hanföl sehr positiv zur Gesundheit deines Hundes beitragen. BARF – das bedeutet „Biologisch, Artgerechtes, Rohes Futter“ und soll die natürliche Ernährung von Wölfen und Wildhunden nachahmen. Öle und Fette sollten aber ein fester Bestandteil beim „barfen“ sein, damit dein Hund fettlösliche Vitamine aufnehmen kann.

Hunde und CBD Öl

Aber nicht nur das „klassische“ Hanföl selbst bietet einen großen Mehrwert für Hunde. Auch CBD Öl (Cannabidiol) kann deinem Vierbeiner das Leben erleichtern. Bei CBD Öl handelt es sich um ein Extrakt bzw. Öl, das aus der weiblichen Hanfpflanze gewonnen wird. Mit Hilfe von speziellen Verfahren wird das Cannabidiol, eines von mehr als 100 Cannabinoiden aus den Hanfblüten extrahiert. Allerdings kommen hier nur spezielle Arten von Nutzhanf in Frage, bei denen der THC-Gehalt (Tetrahydrocannabinol) die Grenze von 0,2 Prozent nicht übersteigt. Somit treten keine berauschenden Nebenwirkungen auf. Diese sind ausschließlich auf das THC zurückzuführen, nicht auf das CBD. Wie bei „normalem“ Hanföl sollte man auch bei CBD Ölen auf Bio-Qualität und dementsprechende Bio-Siegel achten. Und auch auf die Zusammensetzung des CBD Öls. Die beste Qualität und Wirkung für deinen Hund liefern natürliche Hanfvollextrakte. Das bedeutet, dass das CBD Öl das natürliche Vollspektrum der Hanfpflanze enthält. Denn erwiesenermaßen wird CBD nicht als isolierte Reinsubstanz sondern im natürlichen Zusammenspiel aller Inhaltsstoffe der Hanfpflanze vom Körper am besten aufgenommen und kann somit sein großes Potenzial bestens entfalten.

CBD ist das am zweitbesten erforschte Cannabinoid und erfreut sich seit einigen Jahren großer Beliebtheit. Grund dafür ist das Endocannabinoid-System (ECS), das Teil des Nervensystems von Menschen und bei Tieren, also Säugetieren ist. CBD erweist sich bei Tieren als wahres Multitalent wie unzählige Erfahrungsberichte beweisen. Warum? In den 1990er Jahren haben Wissenschaftler herausgefunden, dass wir und eben auch Tiere endogene, also körpereigene Cannabinoide produzieren, die über das ECS an Rezeptoren des Nervensystems andocken und elementare Körperfunktionen mitregulieren (u.a. Schmerzen, Entzündungen, Appetit, Schlaf, Immunsystem etc.). Kommt es zu einer Unterversorgung, also zu einem Mangel an endogenen Cannabinoiden sind Störungen der wichtigen Körperfunktionen die Folge. Hier können exogene Cannabinoide, wie eben zum Beispiel CBD Öl Abhilfe schaffen und das Endocannabinoid-System wieder in Balance bringen.

Durch die vielfältige Wirkung von CBD kann es auch präventiv angewendet werden. Zum Beispiel an Silvester, vor dem Tierarztbesuch oder vor längeren Autofahrten kann CBD Öl deinem Hund helfen, sich zu entspannen. Das funktioniert übrigens auch sehr gut bei Katzen (Achtung: Katzen vertragen THC nicht, deshalb sollten ausschließlich CBD Öle ohne THC bei Katzen verwendet werden!). Auch bei großen Belastungen aller Art kann CBD Öl unseren Vierbeinern große Erleichterung bringen. Wenn Tiere beispielsweise das Futter verweigern, kann CBD Öl helfen damit dein Vierbeiner wieder genügend Nahrung zu sich nehmen kann. Zusätzlich wird auch der Appetit angekurbelt.

Die geeignete Dosierung von Hanföl für Hunde

Hanföl zählt zu den gesündesten Ölen für einen Hund, doch eine zu hohe Dosierung kann in manchen Fällen zu Erbrechen oder Durchfall führen. Für den Anfang gilt: Weniger ist mehr – das gilt übrigens für alle Öle, bei Mensch und Tier. Gerade für den Start und die Eingewöhnung empfiehlt sich ein Teelöffel täglich. Hier ist natürlich auch das Gewicht und die Größe deines Vierbeiners zu beachten. Ist dein Hund sehr klein und leicht, starte mit einem halben Teelöffel Hanföl einmal pro Tag. Wenn der Hund das Öl gut verträgt, kannst du die Menge langsam steigern. Maximal ist ein Esslöffel (bei größeren Hunden) pro Tag zu empfehlen. Die Verabreichung funktioniert am besten, wenn du das Hanföl in das Futter deines Hundes mischst. 

Wie dosiere ich CBD Öl bei Hunden richtig?

Bei CBD Öl verhält es sich etwas anders. Grundsätzlich gilt folgende „Dosierregel“: 2 Tropfen CBD Öl pro 10kg Hundegewicht. 

Die Höhe der CBD-Konzentration im CBD Öl richtet sich danach, wofür du CBD bei deinem Hund anwenden möchtest. Leidet dein Hund unter Angstzuständen, Nervosität, hat er Probleme beim Autofahren oder Angst vorm Tierarztbesuch, dann ist ein niedrigkonzentrierteres CBD Öl mit 4% oder 6% zu empfehlen. Wie alle Tierbesitzer wissen, ist Silvester in puncto Angst jedes Jahr ein ganz besonderes Datum. Hier ist eine „Kur“ mit mehr Tropfen im Vorfeld (Beginn ca. eine Woche vor dem Jahreswechsel) ratsam, und kurz bevor die Raketen und Böller knallen noch eine ausgiebige Gabe. 

Möchtest du CBD als Therapie bei chronischen Belastungen bei deinem Hund nutzen, musst du CBD Öl mit einer höheren Konzentration anwenden. Vollspektrum Bio CBD Öle mit 8% haben sich hier als sehr wirksam erwiesen. Höher konzentrierte Öle sind auch für ältere Hunde und Vierbeiner mit schlechtem Schlaf empfehlenswert. 

Bei chronischen Belastungen ist grundsätzlich immer einen Tierarzt zu konsultieren!  

Die optimale Einnahme von CBD Öl erfolgt mit Tropfen unter der Zunge. Doch wie Hundekenner wissen ist das bei den meisten Hunden ein schwieriges Unterfangen. Einfacher ist die Verabreichung auf einem Leckerli oder wenn du CBD Öl einfach ins Futter mischst.

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